Präzise Bauteile für die Luft- und Raumfahrt bearbeiten, ohne ein Vermögen dafür auszugeben

„Endeavour Machined Products“ (EMP) ist ein Hersteller komplexer Präzisionsteile für die Luft- und Raumfahrt mit Sitz in South Bend im US-Bundesstaat Indiana. Das Unternehmen wurde vor 10 Jahren gegründet und verfügte damals über ein paar Maschinen und zwei Mitarbeiter. Heute beschäftigt EMP 16 Mitarbeiter, die an rund einem Dutzend Maschinen in der Werkshalle arbeiten. Laut dem Geschäftsführer Jim Duszynski beruhte der Erfolg des Unternehmens auf der Fähigkeit, komplexe Bearbeitungsprozesse auszuführen, die andere Unternehmen dankend ablehnen. Das Unternehmen wurde von SAE International für die Luft- und Raumfahrt nach AS9100D und ISO 9001: 2015 zertifiziert.

Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit einem Geschäftsmodell, das auch bei schwierigsten Aufträgen höchste Qualität bietet, zählt jeder Cent. Die Präzisionszerspanung mit raschen Durchlaufzeiten und minimalem Ausschuss sichern die Wirtschaftlichkeit. EMP verwendete in der Vergangenheit nur japanische Bearbeitungszentren. Sie waren jedoch überrascht, als sie die Ergebnisse einer Kosten-Nutzen-Analyse betrachteten. Das japanische Modell kostete 15 % mehr als eine vergleichbare Maschine von Doosan und verfügte über eine schlechtere Standardausstattung.

Aber wie präzise würden die koreanischen Maschinen komplizierte Bauteile bearbeiten? „Mit einem Inconel-Bauteil für die Luft- und Raumfahrt als Versuchsobjekt haben wir die Leistung unserer vorhandenen Fräsen mit dem vertikalen Bearbeitungszentrum Doosan DNM 4500S verglichen“, sagt Duszynski. „Das Bearbeitungszentrum von Doosan hat nicht nur eine ebenso gute Leistung erbracht, sondern bietet einen Mehrwert durch viele zusätzliche Funktionen, die die Aufspannung erleichtern und die Gesamtproduktivität steigern.“ Dazu gehören ein Werkzeugmagazin mit 40 Plätzen im Gegensatz zu dem Werkzeugmagazin des japanischen Konkurrenten mit nur 30 Plätzen, ein Ölskimmer und eine Standardschnittstelle von Renishaw (OMI2 optischer Empfänger + GUI-Software), mit der die Maschine eine Spindelsonde oder einen Werkzeugvermessungsarm aufnehmen kann.

Was bringt der Herausforderer auf die Waage?

Die DNM 4500S Maschine ist ein vertikales Bearbeitungszentrum mit 40er-Kegel und den folgenden Verfahrwegen X: 80 cm / Y: 45 cm / Z: 51 cm. Sie verfügt über eine Tischgröße von 100 cm x 45 cm und eine zulässige maximale Gewichtskapazität von 600 kg. Die 25-PS-Spindel liefert ein Drehmoment von 118 Nm und leistet 15.000 U/min.

Die DNM S Maschinen sind eine Steigerung der DNM Serie. Sie sind mit einer schnelleren Spindel mit 15.000 U/min (im Vergleich zu 12.000 U/min) ausgestattet. Die schnelleren Vorschubgeschwindigkeiten betragen 42 m/min (im Vergleich zu 36 m/min), was die Maschine perfekt für die Hochgeschwindigkeitsbearbeitung macht. Die Steuerung wird auch mit dem optionalen „Smooth Surface Package“ (Optionspaket für eine glatte Oberflächenbearbeitung) geliefert, das aus AICC II für 200 Verfahrsätze, Rucksteuerung und Nano-Glättung besteht. Das Paket ist für Anwendungen gedacht, bei denen die Oberflächengüte von entscheidender Bedeutung ist, beispielsweise in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik sowie in der Werkzeug- und Formenbauindustrie.

Zuverlässigkeit gibt den Ausschlag

Duszynski gibt zu, dass es ihm nicht leicht fiel, von einem japanischen zu einem koreanischen Bearbeitungszentrum zu wechseln. Die Zuverlässigkeit von Doosan war letztendlich der entscheidende Faktor. „Wir haben vor sieben Jahren ein vertikales Drehzentrum, das Modell V550, von Doosan gekauft“, sagt er. „Es ist die einzige Maschine in unserer Werkshalle, die außerhalb der routinemäßigen Wartung noch nie repariert wurde. Wenn die anderen Maschinen von Doosan genauso gut sind wie diese Drehmaschine, dachte ich mir, wäre ich bereit, den Vertrauenssprung zu wagen.“

Daraufhin kaufte EMP im letzten Jahr zwei vertikale Bearbeitungszentren des Modells DNM 4500S. Ein drittes wurde bereits bestellt.

An die Arbeit

Duszynski hatte bereits einen bestimmten Auftrag für die erste DNM 4500S Maschine im Sinn. Die Maschine wurde sofort für einen langfristigen Produktionsauftrag eingesetzt, bei dem Aluminium für Feuerwehrausrüstungen geformt wird. Die Maschine von Doosan produziert jetzt 250 Bauteile pro Woche in zwei Schichten an 5,5 Tagen pro Woche.

Die zweite DNM 4500S Maschine wurde für ein neues langfristiges Projekt benötigt: die Bearbeitung einer Reihe von Bauteilen aus Inconel für Wärmetauscher-Verteiler. Die Zykluszeit beträgt circa zwei Stunden. „Wir haben das Programm von der japanischen Maschine auf der Doosan Maschine ausgeführt, ohne die Bearbeitungszeit oder die Bauteilqualität zu beeinträchtigen“, sagt Duszynski. Die Lieferung der dritten DNM 4500S ist zum Zeitpunkt der Projekterweiterung angedacht.

Unterstützung vom Doosan-Team

Wie ist dieser Herstellerwechsel für EMP gelaufen? „Ich muss Duke Sturges, dem Doosan-Vertreter von „Ellison Technologies“, dafür danken, dass er nie seine Bemühungen uns gegenüber aufgegeben hat. Es war eine große Umstellung für uns, den Hersteller zu wechseln, und Duke war mindestens 10-mal bei uns im Betrieb, bis wir uns damit einverstanden erklärten, Doosan Maschinen auszuprobieren“, sagt Duszynski.

„Unsere Erfahrungen mit Doosan und „Ellison“ waren durchweg positiv. Beide Unternehmen sind sehr kundenfreundlich und das war ein wichtiger Grund für unserer Entscheidung. Obwohl wir ein kleines Unternehmen sind, bieten sie uns große Flexibilität und eine kurze Reaktionszeit, wenn wir uns bei ihnen melden.“

Wünschen Sie sich höchste Qualität zu einem vernünftigen Preis? Doosan macht’s möglich. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und beraten Sie gerne darüber, wie wir einen Mehrwert für Ihr Unternehmen schaffen können.

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